Judoanzug kaufen

Judoanzug
Judoanzug kaufen für Einsteiger und Experten::
 
ein Judoanzug gehört zu den ersten und wichtigsten Ausrüstungsgegenständen eines Judokas.
 
Beim Kauf sollte auf hochwertiges Material, die passende Größe und die richtige Stärke geachtet werden. Beliebte Marken sind DANRHO und KWON.
 
 
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Ein Judoanzug – auch Judogi genannt – setzt sich aus einer Jacke und einer Hose zusammen, wobei nur letztere eine Schnürung besitzt. Das Oberteil hat keine Schnüre, da diese durch die Grifftechniken schnell reißen würden. Die klassische Farbe im Judo ist weiß. Blaue Anzüge kommen in der Regel nur im Wettkampf zum Einsatz, um die Kämpfer besser unterscheiden zu können.
 
Wer sich einen Judoanzug kaufen möchte, sollte insbesondere auf das Material und die Größe achten. Das bevorzugte Material ist Baumwolle zu 100%. Durch das grobe Gewebe ist der Stoff reißfest und griffig. Unterstützt wird dieser Effekt durch die Stoffstärke, die in Unzen (oz) angegeben wird. Mindestens 12 oz beträgt die Stärke eines Judoanzugs. Die Anzuggröße wählt man in der Regel nach der eigenen Körpergröße. Da die Größenangaben von Hersteller zu Hersteller variieren, empfiehlt es sich, die Konfektionsgrößen mit den Maßen in der folgenden Größentabelle abzugleichen.

Größentabelle für Judoanzüge

Beim Judo sollte der Anzug nicht zu eng sitzen, um die Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Im Gegensatz zu Alltagskleidung können Judoanzüge leicht „schlabbern“ und Falten werfen. Man kann sich am oben eingebundenen Bild orientieren. Den passenden Judoanzug kaufen Sportler am besten nach der folgenden Größentabelle:

Körpergröße: bis 150cm 150-160cm 160-170cm 170-180cm 180-190cm 190cm+
Herren: bis 44 44-46 48-50 52-54 56-58 58+
Frauen: bis 34 34-36 38-39 40-41 42-43 44+
International: XS S M L XL XXL

Die Tabelle weist die gängigen Konfektionsgrößen auf und stellt diese in Relation zur Körpergröße und den internationalen Maßen von XS bis XXL. Sportler mit Über- oder Untergrößen sollten sich im Zweifel vor dem Kauf an den jeweiligen Hersteller wenden. Auch Maßanfertigungen sind denkbar.

Judoanzug waschen und trocknen

Häufigkeit, Temperatur, Waschmittel und den Trocknergang sollte man beim Waschen von Judoanzügen beachten. Idealerweise wird der Anzug nach jedem Training gewaschen. Absolviert man mehrere Trainingseinheiten pro Tag, reicht auch eine Wäsche nach dem Trainingstag aus. Nur auf diese Weise bewahrt man sich das frische Gefühl, wenn man in den Judoanzug steigt. Auch der Trainingspartner bleibt dadurch vor einem unangenehmen Schweißgeruch verschont.
 
Judoanzüge können problemlos Maschinen-gewaschen werden. Die Temperaturangabe sollte dabei beachtet werden. Unabhängig davon, empfiehlt es sich neue Anzüge bei den ersten Wäschen mit maximal mit 30° und einem Handwaschprogramm zu reinigen. Später kann man auf 60° steigern, was aus hygienischen Gründen sehr empfehlenswert ist. Da Waschmaschinen ein durchschnittliches Volumen von 4-5 Kilo Wäsche aufnehmen können, kann der Judoanzug zusammen mit Handtüchern und Socken gewaschen werden.
 
Als Waschmittel dienen handelsübliche Reinigungsmittel. Bei weißen Judoanzügen eignen sich Waschmittel für weiße Wäsche, damit der Anzug keinen Gelb- oder Graustich bekommt. Auf Weichspüler sollte verzichtet werden, da dieser das Material aufweicht. Dies führt dazu, dass der Gegner seinen Griff einfacher ansetzen kann.
 
Beim Trocknen kann man entweder zum Wäscheständer oder zur Maschine greifen. Aufgrund der Dicke des Stoffes benötigt Lufttrocknung ca. 3-4 Tage. Für diese Variante sollte man mehrere Judoanzüge im Schrank liegen haben, da der Zeitraum zum nächsten Training ansonsten zu kurz ist. Bedient man sich eines Trockners, verkürzt sich die Trocknung auf wenige Stunden. Allerdings sollte man nicht vergessen, den Anzug danach wieder in Form zu ziehen. Es ist kaum zu vermeiden, dass das Material leicht eingeht. Dies sollte man bereits beim Kauf beachten.
 
 
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